Wolfgang Loibl Gedichte

Herbst

H

Manchmal verwünsche ich den Herbst in seiner humorlosen Kälte dafür, dass er uns unsere Nacktheit nimmt.

Aber jetzt, wo er mit feuchtem Atem jede Form in Nebel hüllt und uns ruft, den Blick nach innen zu wenden,

wo nicht an morgen denkende Leichtigkeit farbenreich von Bäumen fällt, möchte ich dich in bunte Stoffe kleiden.

In das tröstliche Orange göttlicher Liebe, in das goldene Grün der Zuversicht und in lapisfarbenes Urvertrauen.

Dir soll warm sein, gehalten und verbunden mit dem Lauf alles Lebendigen, dem Werden, Sein, Vergehen und Werden …

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Wolfgang Loibl

Freischaffender Maler, selbständiger Grafiker, Visionssuchebegleiter der Shambhala Wilderness Schule und ich schreibe gerne.

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